Halli Hallo ihr Lieben,

heute gibt es wieder ein tolles neues Interview mit Saskia von

Foodlikers

Ich freue mich wahnsinnig, dass sie sich die Zeit genommen hat mir ein paar Fragen zu beantworten, da sie einen unglaublich inspirierenden Blog hat.

Bei der lieben Saskia findet man hauptsächlich GESUNDES ESSEN und insbesondere ihre Ruprik Backen hat es mir sehr angetan. Ich liebe es gesund zu backen und wenn es dann auch noch lecker schmeckt bin ich im Himmel!

Was ich mir auch noch bewusst werden musste in den letzten Jahren ist, dass gesund nicht gleich kalorienarm heißt. Wer sich also kalorienarm ernähren möchte, auf Zucker verzichten oder nicht zu viel Fett zu sich nehmen möchte, sollte lieber nicht backen, da es wirklich keinen Spaß macht.

Wie eine Uni Freundin gestern so cool gesagt hat „Was wäre ein Carrot Cake ohne die geile Zuckerschicht“

Ein viel größeres Thema für mich beim gesunden Backen ist, dass ich mich bewusst ernähre, dass ich weiß, ich verwende gute Zutaten, die einen guten Nährwert haben. Ohne viel Schnick Schnack, nur das was ich in meine Rührschüssel schmeiße. Es erfüllt mich mit Glück, wenn ich einen Schokomuffin esse, der super lecker, saftig und süß ist und in dem trotzdem kein Zucker oder Mehl drin ist. Ich fühle mich einfach viel viel besser.

Saskia: „Lieber bewusst genießen und etwas Zeit investieren als mit Zeitersparnis unbewusst zu viel ungesundes Zeug zu essen.“

Interview mit Saskia von Foodlikers
Interview mit Saskia von Foodlikers

Allerdings muss ich ganz ehrlich sein, ich greife auch hin und wieder mal zu einem Fertig Blätterteig und liebe es mit Mehl, Zucker und Butter zu backen. 😀 Anderseits bringt mir auch das gesunde Backen sehr viel Freude und ich möchte es nicht missen (mag beides 😀 ).

Aber nun genug von mir, jetzt könnt ihr das Interview der lieben Saskia lesen. 😉

 Hallo liebe Saskia, könntest du dich einmal meinen Lesern vorstellen? Alter, Beruf, Wohnort usw.

Liebe Leser, liebe Foodies und liebe Blogger-Kolleg(innen)en – schön hier zu sein und für den ein oder anderen vielleicht etwas Aufregendes zu erzählen. Ich (32)  wohne aktuell in der schönen Stadt Leipzig und bin neben meinem kleinen Foodblog als Marketing-Managerin in der Food-Branche tätig. Eigentlich bin ich ja diplomierte Ernährungswissenschaftlerin und hatte dann wohl an irgendeiner Stelle meines Lebenslaufes Glück, meine Interessen miteinander zu verbinden. Sei es die gesunde Ernährung, die Fotografie, ein Händchen fürs Marketing oder das „Big pleasure“, Rezepte zu kochen. Plötzlich ergab alles einen Sinn. Und so kam ich dazu, mit der Welt ein kleines Stück meines Glücks auf meinem Foodblog www.foodlikers.de teilen zu können.

Natürlich und unkompliziert – auf meinem Foodblog steht vor allem eine gesunde Küche ohne Zusatzstoffe im Vordergrund, die sich ohne viel Schnickschnack sehr einfach zubereiten lässt.  Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass  mit frischen Zutaten wirklich jeder etwas leckeres kochen kann. Deshalb koche und fotografiere ich seit 2016 meine liebsten Rezepte, die ich mit euch da draußen sehr gerne teile. 🙂

Interview mit Saskia von Foodlikers
Interview mit Saskia von Foodlikers

Wie bist du auf den tollen und kreativen Namen Fio.nella gekommen?

Der Name ist eigentlich eine Reliquie aus der damaligen Studivz-Phase. Ich wollte einfach nicht mit meinem eigentlichen Namen im Internet zu finden sein und habe mir den Namen Fionella einfallen lassen. Da ich so sehr an diesem Namen hänge, heiße ich zwar im Instagram immer noch so, bin aber auf allen anderen Social Media Kanälen unter Foodlikers zu finden.

Du hast Ernährungswissenschaften studiert. Was hat dich während deines Studiums am meisten geprägt und was konntest du in Bezug auf deinen Blog mitnehmen?

Puh, wenn ich so darüber nachdenke fällt mir auf, dass ich heute vielleicht 20% von dem nutze, was ich tatsächlich gelernt habe. Auf jeden Fall ein sehr umfangreiches Studium mit vielen interessanten Bereichen.

Ein Food Magazin fände ich auch nicht schlecht. 😀 Wie bist du auf diese Idee gekommen und wie trennst du die Bereiche Magazin und Rezepte vom Inhalt und dem Aufbau?

Ich wollte mit meinem Magazin einen ganz eigenen Bereich schaffen, der sich nicht nur mit Rezepten beschäftigt, sondern auch darüber hinaus Beiträge bieten, die den Leser interessieren könnten. Ob Produktempfehlungen, Tipps zur Foodfotografie, ernährungswissenschaftliche Themen oder die sogenannten „Must eat’s“! Hier kommt alles zusammen, dass mich bewegt und beschäftigt.

Interview mit Saskia von Foodlikers
Interview mit Saskia von Foodlikers

Wie lange hat es von der Planung deines Magazin bis zum Onlinegehen gedauert?

Das kann ich dir gar nicht genau sagen. Ich habe ein paar Themen gesammelt und einfach losgelegt. Vielleicht 1-2 Monate?!

Wie sieht für dich ein perfekter Blogging Tag aus?

Perfekt ist, wenn …

…das Rezept gelingt, es auch noch schmeckt und optisch einfach „blogwürdig“ aussieht.

… die Sonne scheint und das Tageslicht mir hervorragende Voraussetzungen bietet.

…ich am Ende des Tages auf den „Veröffentlichen-Button“ klicken kann und ein neues wundervolles Rezept online gegangen ist.

Dein allerliebstes Back Rezept, das ich unbedingt nachmachen muss?

Ich liebe Hefeteig. Frischer, knuspriger Hefeteig – deshalb kann ich dir meinen veganen Apfelkuchen echt nur ans Herz legen. Auch Erdbeeren, Pflaumen oder Kirschen schmecken einfach nur göttlich auf dem Hefeteigboden. Nomnomnom…

Interview mit Saskia von Foodlikers
Interview mit Saskia von Foodlikers

Wie lange bloggst du schon und seit wann konntest du sagen, dass dein Blog ein kleiner Nebenverdienst ist?

Der Blog ging im Dezember 2015 online und bereits nach wenigen Monaten hatte ich auch schon die ersten Kooperationsanfragen in meinem Posteingang. Aber wie Du schon schreibst… mein Foodblog ist bis heute ein netter Nebenverdienst. Viiiiiel wichtiger ist mir aber, dass ich mit meinem Foodblog viele Herzsachen verbinden kann. Kochen – Essen – Fotografieren – Schreiben. „I do it with pleasure“ – ohne dieses Gefühl könnte ein schöner (Food)-Blog gar nicht erst entstehen. Und ich finde, man sieht sofort, ob jemand Herzblut und Können in sein Projekt „Foodblog“ steckt. 🙂

Was hältst du von dem Instagram Wahn „Ich muss so viele Follower und Likes wie möglich erhalten, auch wenn ich sie mir kaufe?“

Natürlich ist es schön, wenn andere deine Fotos mit einem „Like“ würdigen. Aber diese ganze Social Media Welt kann einen auch ganz schön unter Druck setzen. Ständig online sein, Bilder posten, den neusten Trend präsentieren…auch wenn Instagram (und die anderen Netzwerke) für Blogger als DAS Instrument gilt, kann der ganze Druck schnell mal zu einem Burnout führen. Letztlich entwickeln sich die Dinge. Man muss eben auch ein bisschen Geduld haben, Durchhaltevermögen zeigen und vor allem an sich selbst glauben.

Interview mit Saskia von Foodlikers
Interview mit Saskia von Foodlikers

Ein Back Buch zum Thema gesundes Backen, was du empfehlen kannst? Ich bin da schon ewig auf der Suche, kann mich aber nicht so richtig entscheiden und festlegen!

Bücher verstauben bei mir nur. 🙂 Ich kann an dieser Stelle empfehlen, auf Pinterest oder Instagram Backideen zu sammeln. Auch viele Supermarktketten bieten in regelmäßigen Abständen kostenlose Magazine an. Dort findest Du oftmals richtig tolle Rezeptideen, aber auch super Fotos. Lass dich einfach von deiner Umgebung inspirieren und sammle die besten Rezepte in einem Ordner. 🙂

Kannst du uns ein „Behind the Scene“ Bild zeigen, wo man sieht wie deine tollen Bilder entstehen? Beziehungsweise hast du ein Extra „Büro oder Zimmer“ für deinen Blog?

Hach ja, ein eigenes Zimmer… das wärs. Als Foodblogger braucht man zum Glück nicht all so viel. Ein paar hübsche Holzuntergründe, ausgefallenes Geschirr, Tücher und natürlich ein paar kreative Ideen.

Ich lege meine Holzuntergründe meist auf eine Kiste, richte mein Gericht hübsch an und fotografiere drauf los. Ganz simple und im Freestyle-Modus.

Interview mit Saskia von Foodlikers
Interview mit Saskia von Foodlikers

Und zu guter letzt: Food Blogging bedeutet für mich

… etwas zu tun, von dem ich von Herzen überzeugt bin. Es ist einfach ein tolles Gefühl, etwas mit Vergnügen zu tun, dass am Ende des Tages sogar Früchte trägt.

Für mich war und ist es schon immer wichtig, nicht diesem Druck zu verfallen. Nicht abliefern zu müssen, sondern dann ein tolles Rezept auszuprobieren und zu fotografieren, wenn mein Herz gerade laut „Ja“ schreit. Man sollte sich treu bleiben, sich nicht von Trends beeinflussen lassen und letztlich seinen eigenen Blogger-Weg finden.

Eure Saskia von Foodlikers. <3 Cook it – Eat it- Love it.

Ich hoffe euch hat das Interview gefallen. Bis ganz bald zum nächsten Interview. 🙂

Kathi 🙂 ♥

5 thoughts on “Food Magazin für den Blog – Interview mit Saskia von Foodlikers”

    1. Ja ich hätte auch gedacht, dass das mit Sicherheit viel länger gedauert hat. Aber so kann man sich täuschen. 😀 Ist wohl doch nicht so schwer. 😉

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