Law of Baking
Law of Baking

Halli Hallo meine Lieben,

ich stelle euch heute jemand ganz besonderen vor, Kevin von Law of Baking. Wie bin ich auf Law of Baking gekommen? Ich habe ihn irgendwie über andere Blogger und fünf Ecken im guten Internet gefunden, aber im Gedächtnis ist er mir geblieben aufgrund seines Heimatortes Graz. Mein Papa kommt auch aus Graz und ich bin jährlich bis zu viermal in dieser wunderschönen Stadt beziehungsweiße in diesem tollen Land, ich bin ein ganz großer Österreich Fan, und daher dachte ich mir, dass Kevin und sein Blog nur gut sein kann. 😉

Graz
Graz

Als ich dann durch seinen Blog gescrollt bin und über seine Zwetschgen Schoko Cupcakes gestolpert bin, wusste ich sofort, dass ich mich hier sehr wohl fühlen werde. Und so ist es auch heute noch, bei Kevin findet man alles von sehr modernen Gerichten über traditionelle Speisen zu Healthy Food Varianten, wie den Schoko Haselnuss Keksen, bis zu richtig leckerem Foodporn, wo dir schon beim Anschauen des Bildes das Wasser im Mund zusammenläuft. (siehe Schokoladen Erdbeeren Torte )

Was ich auch wahnsinnig toll finde ist, dass er ganz oft Gastbeiträge hat und man so auch viele andere Blogs kennen lernt. 🙂 Ich finde sowas total schön und spannend. Aber nun habe ich genug geredet, jetzt ist Kevin an der Reihe. Viel Spaß beim Durchlesen des Interviews. 😉

Interview mit Kevin von Law of Baking

Hallo lieber Kevin, könntest du dich bitte einmal meinen Lesern vorstellen?

Hallo Kathi und ihr fleißigen LeserInnen der Backwolke. Mein Name ist Kevin, ich komme aus dem schönen Südosten Österreichs und blogge auf Law of Baking. Eigentlich bin ich Student der Rechtswissenschaften (daher der Name für den Blog) und arbeite nebenbei auch noch in einer Agentur für Kommunikation und Design. Also langweilig wird mir eigentlich nicht so schnell.

Du bist nun schon seit zweieinhalb Jahren auf deinem Blog Law of Baking unterwegs, was war der ausschlaggebende Grund, dass du deinen Blog ins Leben gerufen hast?

Vor meinem Blog, habe ich viele Bilder von meinen Backwaren auf meiner privaten Facebook-Seite veröffentlich. Dann kamen natürlich immer wieder Anfragen von Freunden, ob ich ihnen nicht das Rezept dafür geben könnte. Und das wurde dann immer mehr und irgendwann dachte ich mir: „So, jetzt wage ich den Schritt und schreibe meinen eigenen Foodblog!“

Wie lange schätzt du hat es gebraucht bis dein Blog fertig stand? Von der Idee bis zum ersten Blogeintrag?

1 Woche? Ich habe da im Vorfeld keine großartigen Überlegungen angestellt. Kein Konzept überlegt. Keine Informationen gesammelt. Einfach gegoogelt, welche eine passende Plattform für den Blog wäre und losgelegt. Ich hatte da auch nur einen Gedanken im Hintergrund: Meinen Freunden und Bekannten einen Zugang zu meinen Rezepten zu bieten.

Wer oder was motiviert dich in schwierigen Phasen?

Einfach der Gedanke daran, was aus dem Blog schon alles geworden ist. Er ist mein kleines Baby, welches ich mit viel Sorgfalt und Liebe „aufgezogen“ habe. Der Anfang war eigentlich schon recht holprig, aber mit der Zeit kommt dann eine gewisse Routine und man weiß dann, wie man sich motivieren kann. Ich musste am Anfang auch „lernen“, dass man am Ball bleiben muss und sich nicht von kleinen Dingen demotivieren lassen sollte.

Du hast schon ein Buch geschrieben „Law of Baking – Süßes Brot“, wie bist du auf die Idee gekommen ein Buch zu verfassen?

Naja eigentlich habe ich mir schon immer gedacht, wie witzig es doch wäre, wenn ich sagen könnte: „Kevin Buch macht ein Buch“. War dann in meinem Kopf witzig, aber als alles dann Realität wurde musste ich mir diesen Spruch ziemlich oft anhören und jeder glaubte, er sei der Erste, dem das eingefallen ist. Aber ich hätte mir nie gedacht, dass ein Verlag jemals auf mich zukommen würde und gerne ein Projekt in diesem Ausmaß umsetzen möchte. Unverhofft kommt oft, nicht wahr?

Dann hattest du deine Idee und das Thema vielleicht auch schon, was ist der nächste Schritt? Sucht man sich einen Verlag oder schreibt man erst einmal drauf los?

Wie gesagt: Der Verlag ist auf mich zugekommen, mit dem Thema, und wollte wissen, ob ich das Projekt mit ihnen umsetzen würde.

Welche Personen und wie viele insgesamt sind nötig, um ein Buch fertig zu stellen? Wer sind die Akteure hinter dem Geschehen?

Also von mir kamen die Rezepte, Texte und Bilder. Dafür ist natürlich eine Projektleitung von Nöten, dann jemand der das Ganze graphisch aufbereitet und natürlich auch noch Personen im Vertrieb und Marketing. Hinter einem Buch sitzen dann schon einige Leute.

Wie viel Zeit hat das Verfassen deines Buches in Anspruch genommen? Hast du währenddessen noch weiter studiert und an deinem Blog gearbeitet oder wie hast du dir deine Zeit eingeteilt?

Bis alles so vertraglich und von der Planung her stand war es ca. Anfang Mai und bis Ende Juni hatte ich dann Zeit alles von meiner Seite aus fertig zu machen. Ist zwar nicht viel Zeit, aber ging sich eigentlich ganz gut aus. Ich habe nebenbei natürlich auch weiterstudiert (zwar nicht ganz so viele Prüfungen, wie ich eigentlich vorhatte, aber schon einige) und auch weiterhin in meinem Beruf und am Blog gearbeitet.

Verrätst du uns wie viel von den 16,99 €, die das Buch kostet, dir überbleiben?

Das würde ich lieber nicht verraten 😉

by Law of Baking
by Law of Baking

Oder wie funktioniert das mit der Finanzierung allgemein, ich meine du steckst wahnsinnig viel Arbeit hinein. Wirst du dafür sofort bezahlt?

Man wird schon für so ein Projekt entlohnt, aber um davon Leben zu können, müsste man jährlich schon einige Bücher auf den Markt bringen, die sich dann natürlich auch dementsprechend verkaufen.

Wieso Brot und nicht Kuchen?

Germ- bzw. Hefeteig versetzt mich immer wieder in meine Kindheit zurück. Bei Oma gab es regelmäßig frisches selbstgebackenes Brot, Striezel und Buchteln. Allein schon der Duft von frischgebackenem Gebäck lässt mein Herzchen höherschlagen. Aber natürlich mag ich Kuchen auch sehr gerne. Gehen ja schneller als so ein Germ- bzw. Hefeteig. Trotzdem bleibt (Süßes) Brot für mich etwas ganz Besonderes und was ich immer wieder sehr gerne backe.

Land oder Stadt?

Von der Funktionalität und meiner momentanen Situation ausgehend, würde ich Stadt sagen. Man ist nicht wirklich auf ein Auto angewiesen, kommt leichter an Dinge, die man (spontan) benötigt und hat auch weitere Annehmlichkeiten, die man hier am Land vielleicht nicht finden kann.

Trotzdem liebe ich es auch, hier am Land, wo man in seiner Umgebung vielleicht 2 weitere Häuser vorfindet, zu leben. Erstens hat man seine Ruhe und zweitens ist man ein wenig ab vom städtischen Trubel, der vielen Menschen ja auch zu schaffen macht.

Welche Tradition bedeutet dir am meisten? Sei das, dass morgendliche Gesicht waschen direkt nach dem Aufstehen oder das Weihnachtsfest mit der Familie.

Eigentlich mag ich sehr viele Traditionen. Aber meine liebste ist es, am 1.11., dem Allerheiligen Tag, gemeinsam mit meiner Familie zu Frühstücken. Dann gibt es immer einen frischgebackenen Allerheiligen Striezel und noch viele andere Leckereien. Das hat bei uns schon wirklich einen großen Wert in der Familie. Denn meist haben wir morgens nicht die Zeit, uns gemeinsam an den Tisch zu setzen.

Was macht Österreich für dich aus?

Die Natur. Ich weiß schon, dass andere Länder auch schöne Fleckchen bieten, aber Österreich ist mit seiner Mischung aus Alpen, Flachland und Städten einfach etwas ganz besonders für mich. Und man ist auch schnell vom Osten im Westen und durchquert somit ganz Österreich. Besonders unser kleines Südburgenland hier bietet viele unterschiedliche Facetten. Wenn man hoch, in Richtung Wien fährt, kommt man in die flache Ebene. Weiter westlich oder südlich begegnet einem eine (vulkanisch) hügelige Landschaft voll mit Weingärten und Obstplantagen. Die Mischung bringt’s!

So und als letzte Frage, was ist dein Lieblingsrezept?

Also jetzt abgesehen von Rezepten mit Germ- bzw. Hefeteigen, backe ich besonders gern Gugelhupf. Sie sind so vielseitig und wandelbar. Das gefällt mir besonders gut. Und schnell zusammengerührt sind sie auch noch. Da kann ich dann immer meine verschiedensten Gugelhupfformen aus dem Schrank kramen und mich für eine entscheiden. Und glaubt mir, dass sind recht viele.

by Law of Baking
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Vielen vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten! 🙂 Ich hoffe euch hat das Interview gefallen und ihr konntet einen kleinen Einblick in das Blogger Leben von Kevin bekommen.

Bis Bald

Eure Kathi 🙂 ♥

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