Halli Hallo meine Lieben,

ich habe heute nach langer Zeit ein neues Interview für euch und ich verspreche euch, dass dieses Interview alles wett macht. Ich bin total begeistert vom Blog der lieben Kathia, ganz besonders schätze ich, dass sie immer mit Herz dabei ist, so ehrlich und immer sie selbst ist. Kathia wird heute Fragen zu ihrem Blogger Alltag beantworten, ein paar lustige und peinliche Geschichten preisgeben 😀 , über ihre bisherigen Kooperationen reden und uns mitteilen wer ihr tolles Logo kreiert hat. 🙂

Und alles kleines Zuckerchen empfiehlt sie uns noch ein tolles Menü, was perfekt ist für einen gemütlichen Abend mit Freunden und ich muss sagen ich bin begeistert:

Einfach, sehr lecker und super praktisch

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Durchlesen. 🙂 ♥

Hallo liebe Kathia, könntest du dich einmal meinen Lesern vorstellen? Alter, Beruf, Wohnort usw.

Hallo liebe Kathi! Zunächst einmal möchte ich mich bei dir bedanken, dass ich mich dir und deinen Lesern heute etwas näher vorstellen darf. Das freut mich wirklich sehr. Lieben Dank dafür. Und nun geht’s doch direkt los mit deinen Fragen. Ich heiße Kathia, bin 28 Jahre jung und seit März 2016 Food-Bloggerin auf Ein Häppchen Liebe. Mein Blog ist ein echtes Herzensprojekt und ihr findet dort ausschließlich absolute Lieblingsrezepte von mir. Dabei achte ich besonders auf den Einsatz von regionalen und saisonalen Produkten, damit meine Rezepte einfach noch besser schmecken.
Im echten Leben wohne ich im schönen Lüneburg im nördlichen Niedersachsen, bin verheiratet, habe eine Katze und beschäftige mich auch beruflich als Freelancerin im Koummunikationsbereich mit den Themen Social Media, Content Management, PR etc.
 

Wie viel Zeit wendest du in etwa für deinen Blog in der Woche auf?

Das kommt ganz darauf an, wie viel Zeit und vor allem Lust ich habe. Mein Blog ist mein absolutes Lieblingsprojekt, aber ich habe mir von Anfang an keine Regeln gesetzt. Natürlich wäre es schön, 2-3 Rezepte pro Woche zu veröffentlichen und etliche Beiträge vorzubereiten. Das ist bei mir aber einfach unrealistisch. Ich koche und backe dann für den Blog, wenn ich auch richtig Lust darauf habe. Der Spaß an der Sache soll bei mir immer an erster Stelle stehen, damit die Freude und Leidenschaft später auch in meinem Beitrag ersichtlich ist.

Generell ist ein Blogpost aber schon immer mit sehr viel Arbeit verbunden, unter 5 Stunden Aufwand pro Beitrag geht bei mir gar nichts. Es fängt meistens ja schon mit der Rezeptrecherche an, dann wird gebacken oder gekocht, danach wird das Set aufgebaut, fotografiert und dann erstmal gegessen. Das ist natürlich der allerschönste Teil des Bloggens. Danach folgt die Bildbearbeitung und dann muss natürlich auch noch gebloggt werden. Wie ihr seht, ist der Zeitaufwand pro Post schon sehr groß. Dazu kommt dann noch die Bespielung der einzelnen Social Media Kanäle und das Beantworten von Fragen und Kommentaren. Das steht täglich auf dem Programm.

Hast du feste Tage, an denen du immer Artikel online stellst oder machst du das nach Lust und Laune?

Ich habe es am Anfang mit einem Blogplaner versucht. Feste Veröffentlichungsdaten, Tage an denen fotografiert wird, wann ich den Beitrag schreibe, etc. Aber das hat bei mir so gar nicht geklappt. Heute blogge ich dann, wenn Lust dazu habe. Manchmal habe ich so richtig Bock zu schreiben, oder backe abends noch spontan etwas
Leckeres, das ich dann direkt fotografiere. Ich musste für mich erst einmal verstehen, dass der Blog ganz allein mir gehört. Mein Blog, meine Regeln – und ich habe mich dann eben für gar keine Regeln entschieden. So gewissenhaft und zielstrebig ich bei meiner Arbeit meine Termine einhalte und plane, desto chaotischer läuft es bei Ein Häppchen Liebe. Und genau das finde ich so toll. Es ist mein Projekt – und mein Blog ist eben genauso chaotisch und temperamentvoll wie ich im wahren Leben.
Gab es auch schon mal Zeiten, wo du gar nicht gebloggt hast? Oder hast du immer Artikel, die du auch schon im Voraus geplant hast? Ich versuche mich schon einmal in der Woche bei meinen Lesern zu melden. Und ab und zu produziere ich tatsächlich so viel leckeren Kram auf einmal, dass ich direkt ein paar Beiträge vorplanen kann. Das ist aber echt die Ausnahme. Es gibt bei mir eher mal ein paar Wochen, in denen es mir vielleicht nicht so gut geht, in denen das Leben 1.0 wichtiger ist und dann ist eben Ruhe. Das gilt aber meist nur für den Blog. Da ich total Instagram-süchtig bin, habe ich da fast täglich neue Bilder für meine lieben Follower parat. Aber da ist der Zeitaufwand ja auch sehr überschaubar.

Erzähle uns doch deinen peinlichsten und angenehmsten Moment in Bezug auf deinen Blog, das Kochen und Backen! 😀

Da ich mich schon im echten Leben gern mal zum Horst mache, ohne es überhaupt zu bemerken, ist das bestimmt auch schon mal auf dem Blog passiert. Aber so direkt fällt mir jetzt nichts ein… Puhhh, Glück gehabt. Ich bin einfach ein Chaot und bei mir läuft gerade in der Küche nie alles rund. Ich habe schon einmal eine Torte fallen lassen, kurz bevor wir zum Geburtstag fahren wollten. Ich lasse echt gern Dinge fallen und bin ein riesen Tollpatsch. Aber man gewöhnt sich an alles und ich glaube manchmal, dass es eher den Menschen in meiner Umgebung unangenehm ist, weil es mir gar nicht mehr auffällt. Der schönste Moment am Bloggen ist aber tatsächlich, wenn ich durch meine Beiträge andere Menschen inspiriere. Wenn ich liebe Nachrichten bekomme, dass ein Rezept gut geklappt hat oder sich jemand mal wieder an einen Hefeteig gewagt und alles gut geklappt hat. Denn genau darum geht es mir ja. Meinen Lesern zu zeigen,
dass Backen und Kochen super easy ist, Spaß macht und man am Ende ganzfurchtbar stolz auf sich und sein Werk sein kann. Wenn du aber nach dem allerschönsten Moment bisher fragst, dann ist es definitiv der Tag gewesen, an dem
Cynthia Barcomi (mein absolutes Backidol – ich habe jedes Buch von ihr) ein Bild von mir kommentiert hat. Ich habe sofort einen Screenshot gemacht und ich hatte echt Tränen in den Augen. Okay, da ich in einem vollen Auto saß, war es auch etwas peinlich.

Ein Grundrezept, das bei dir nicht mehr wegzudenken ist?

Puhh, das ist schwer. Aber die Entdeckung der One Pot Pasta hat schon mein Leben verändert und wenn man einmal das Grundprinzip verstanden hat, dann kann man aus fast allen Zutaten ein super leckeres Pastagericht zaubern.

Wie hast du das tolle Logo kreiert „Ein Häppchen Liebe“? Wurde das von einem Grafikdesigner gemacht oder hast du das selbst gebastelt und wenn ja wie? 🙂

Ich habe tatsächlich einen Haus-und Hof-Grafiker, der das Logo für mich kreiert hat.
Das ist ein ganz lieber ehemaliger Arbeitskollege, den ich damals tatsächlich mit alsErsten in meinen Plan von einem eigenen Foodblog eingeweiht habe. Keine halbe Stunde später hatte ich genau dieses Logo vor mir. Ich hatte ihm kaum etwas erzählt, aber anscheinend wusste er genau, was zu mir passt.Ich war total aus dem
Häuschen. Danke, Flo – du bist einfach der Beste!

Wie viel Zeit wendest du in etwa zum Fotografieren deiner Gerichte auf?

Oh, ich und das Thema Fotografieren. Ich muss zugeben, manchmal dauert das keine 5 Minuten. Dann fotografiere ich mit meinem uralten iPhone. Meine Kamera hat leider gerade den Dienst quittiert und mir bleibt derzeit nichts Anderes übrig. Wenn ich aber ein richtiges Set aufbaue und auf der Suche nach den besten Fotos bin, brauche ich manchmal echt lange. Aber das ist auch definitiv noch ein Bereich, in dem ich mich unbedingt verbessern möchte. Manchmal mag ich meine Bilder leider gar nicht.

Wie man unschwer auf deinem Blog erkennen kann, hast du eine Vorliebe für Burger. 😀 Welches Burger-Rezept ist dein liebstes? Ich weiß du liebst alle deine Rezepte, aber eines wird es doch geben, wo du sagst „wow das schmeckt wirklich jedem“?

Das Witzige ist, ich habe bisher immer nur Rezepte für Buns verbloggt. Einen fertigen Burger habe ich noch gar nicht auf dem Blog, obwohl ich auf Instagram wirklich ständig Burger poste. Ich liebe Burger einfach und mache sie mittlerweile fast immer selbst, weil sie mir auswärts nur noch selten schmecken. Das Geheimnis eines guten Burgers findet jeder in sich selbst. Ihr müsst euch einfach fragen, was ihr am liebsten
mögt und dann macht einfach so viel es geht selber. Burgerbrötchen selber backen, Saucen selber kochen oder anrühren, Fleisch selber durchlassen, Gurken einlegen, Zwiebeln karamellisieren oder frittieren etc. Dann hat ein Burger auch absolut nichts mehr mit Fast Food zu tun, sondern ist von A bis Z ein echter Genuss. Legt einfach
viel Wert auf die Qualität der Zutaten und baut euch euren perfekten Burgertraum.

Gibt es bei dir in der Nähe einen Bloggerstammtisch und wenn ja, wie ist der zustande gekommen und wie oft trefft ihr euch so? Und war es anfangs komisch so viele neue Personen kennen zu lernen oder habt ihr euch sofort gut verstanden?

Leider gibt es hier in der Nähe so etwas nicht. Ich wäre sofort dabei und würde mich freuen, mal ein paar andere Blogger kennenzulernen. Insbesondere meine Blogger-Idole würde ich gern mal persönlich treffen.

Hattest du schon Kooperationen? Und wenn ja, mit wem, wie ist das abgelaufen und inwiefern hast du davon profitiert?

Ich hatte schon einige ganz tolle Kooperationen. Ich freue mich natürlich immer, wenn ich etwas zu Essen zugeschickt bekomme und daraus etwas Schönes zaubern kann.
Die beste Kooperation hatte ich aber definitiv mit Giovanni Rana. Nicht nur, dass ich eine wirklich tolle Box voll super leckerer frischer Pasta zugesendet bekommen habe, ich habe mit meinen daraus gekochten Rezepten auch noch eine unglaubliche Reise nach Verona gewonnen. Das war wirklich eine der besten Erfahrungen meines ganzen Lebens.

 

Du meintest, dass du durch und durch ein norddeutsches Mädel bist. Inwiefern würdest du dich zum Beispiel in München deplatziert fühlen? (Da komme ich nämlich her 😛 )

Eine fiese Frage, liebe Kathi 😉 Jetzt kann ich mich nur unbeliebt machen. Ich liebe den Norden einfach. Geboren in Hamburg, aufgewachsen in Schleswig-Holstein, dann wieder nach Hamburg gezogen und nun erstmal in Niedersachsen gelandet, bin ich hier aber auch nie so richtig rausgekommen 😉 Ich brauche einfach das Meer in der Nähe. Nichts entspannt mich mehr, als einen Tag ans Meer zu fahren, den Wind zu spüren und ein schönes Fischbrötchen zu essen.Ich habe sogar Familie in Bayern und Berlin, aber ich bin immer wieder froh, wenn ich wieder hier oben bin, das Wetter schlecht ist und der Wind meine Frisur ruiniert. Ich mag die Menschen hier oben einfach. Auf den ersten Blick reserviert und zurückhaltend, auf den zweiten Blick aber bodenständig, ehrlich und witzig. Das fehlt mir woanders. Und München ist beispielsweise so gar nicht mein Fall (sorry). Eine richtige Begründung habe ich dafür aber nicht. Mir fehlen dann einfach all die Fischköppe.
 

Kannst du mir eine Menü-Zusammenstellung (aus deinem Rezepte-Repertoire natürlich 😉 ) empfehlen, die für einen einfachen und lustigen Abend mit Freunden perfekt ist?

Der Schlüssel zu einem perfekten Abend mit Freunden ist definitiv ein leckerer Drink und das man auch Zeit für die Gäste hat. Deswegen mache ich sehr gern Pasta. Die Sauce koche ich vor und die Nudeln kochen ja fast von allein. Momentan bin ich ganz verliebt in meine Spaghetti mit Polpette und Tomaten-Sugo. Vorweg geht ein Süppchen natürlich immer und ich liebe meine Möhren-Kokos-Suppe sehr. Aber einfach ein paar
Parmesan Cracker mit Prosciutto vorab und ein kleiner Salat dazu ist auch richtig lecker. Und zum Abschluss muss es definitiv ein Cheesecake sein. Das ist für mich das perfekte Dessert – auf dem Blog habe ich da eine eher winterliche Variante, aber die ist ganz leicht abwandelbar und ich persönlich esse Zimt auch das ganze Jahr gern.

Ein Traum von dir, den du unbedingt verwirklichen möchtest?

Einmal im Leben die Nordlichter sehen! Und überhaupt, so viel wie möglich von der Welt sehen zu dürfen. Das ist mein absoluter Traum.

Und nun zu meiner letzten Frage, wo siehst du dich in fünf Jahren mit deinem Blog?

Wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann das: Das Leben ist nicht planbar. Überall warten neue Aufgaben, Abzweige, Chancen und manchmal auch Hindernisse auf einen. Ich höre einfach weiterhin auf meinen Bauch und entscheide mich für den Weg, der mich und natürlich auch meinen Mann am glücklichsten macht.
Wenn der Blog dann immer noch so gut zu mir passt und mir so viele Glücksmomente beschert, wird er sicherlich noch seeehr lange Teil meines Lebens bleiben und an meiner Seite meinen Lebensweg mit mir gehen.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten! 🙂

2 thoughts on “Interview mit Kathia von Ein Häppchen Liebe”

  1. Liebe Kathi,

    vielen, vielen Dank, dass ich dein Gast sein durfte und vor allem für deine lieben Worte! <3
    Ich habe mich so sehr gefreut.

    Ich wünsche dir einen zauberhaften Start in die neue Woche und schicke ganz liebe Grüße in den Süden.
    Kathia

    1. Hi liebe Kathia,

      ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast alle meine Fragen zu beantworten! Finde das immer super spannend neue Dinge zu erfahren! 🙂 <3 Hab einen schönen Start in die Woche :* 😉
      Liebe Grüße
      Kathi 🙂

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